BOLZ INTEC GmbH

Fässer, Trichter, Druckbehälter & Sonderkonstruktionen aus Edelstahl

3D-Druck Edelstahl: Additiv gefertigte Behälterkomponenten

Metall-3D-Druck als Ergänzung zum klassischen Behälterbau – von der Machbarkeitsbewertung bis zur veredelten, dokumentierten Komponente

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Zwei Fertigungswelten, eine Lösung

Metall-3D-Druck im Edelstahl-Behälterbau

Additive Fertigung verspricht Bauteile, die kein Schweißbrenner und keine Drehmaschine wirtschaftlich herstellen kann – konforme Kanäle, bionische Strukturen, Losgröße eins. Im Behälter- und Apparatebau ersetzt der 3D-Druck die klassische Fertigung nicht, er ergänzt sie präzise dort, wo sie an Grenzen stößt.

BOLZ INTEC kombiniert beide Welten: Der Behälterkörper entsteht bewährt aus Tiefzieh-, Drück- und Schweißfertigung, additiv gefertigte Komponenten aus 316L werden integriert, nachbearbeitet und im eigenen Haus elektropoliert. Welche Verfahren wann sinnvoll sind, analysiert unser Fachbeitrag zum Metall-3D-Druck im Behälterbau.

BOLZ INTEC Mobiler Ruehrwerksbehaelter mit konischem Boden beheizbar

Acht von zehn Kunden von BOLZ INTEC haben in den vergangenen zehn Jahren jährlich nachbestellt

LPBF, WAAM & klassische Fertigung im Vergleich

Wann lohnt Metall-3D-Druck im Behälterbau?

Zwei Verfahrensfamilien dominieren den Metalldruck: Beim Laser Powder Bed Fusion (LPBF/SLM) schmilzt ein Laser Metallpulver schichtweise – präzise, aber im Bauraum begrenzt. Beim Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) baut ein Lichtbogen Schweißdraht zu großen, endkonturnahen Rohteilen auf, die spanend nachbearbeitet werden.

KriteriumLPBFWAAMKlassische Fertigung
Bauteilgrößebegrenztgroßunbegrenzt
Geometriefreiheitmaximalhochverfahrensabhängig
Stückkosten Losgröße 1attraktivattraktiv bei Großteilenhoch
Oberfläche as-builtRa 6–15 µmrau, wird überfrästbis Ra < 0,05 µm

Die Faustregel: Je komplexer die Geometrie und je kleiner die Losgröße, desto eher gewinnt der Druck. Drucktragende Teile bleiben dagegen die Domäne regelwerkskonformer Schweißfertigung nach AD 2000 oder EN 13445 – additive drucktragende Komponenten erfordern eine aufwendige Einzelfallqualifizierung. Und für Hygieneanwendungen gilt: Erst Nachbearbeitung und Elektropolitur machen gedruckte Oberflächen GMP-tauglich.

Wo gedruckte Komponenten echten Nutzen stiften

Additive Anwendungen im Behälterbau

Komplexe Stutzen & Verteiler

Mehrfachanschlüsse und Verteilergeometrien, die sonst aus vielen Einzelteilen geschweißt würden – gedruckt in einem Stück.

Rührorgane & Strömungsbauteile

Strömungsoptimierte Freiformflächen für Misch- und Prozessanwendungen – Geometrien jenseits klassischer Fertigbarkeit.

Konforme Temperierkanäle

Kühl- und Heizkanäle, die der Bauteilkontur folgen – für Temperierlösungen, die gebohrte Kanäle nicht abbilden können.

Ersatzteile für Altanlagen

Nachfertigung nicht mehr lieferbarer Komponenten auf Basis von Vermessung und Reverse Engineering – in Tagen statt Monaten.

Prototypen & Vorserien

Funktionsmuster für Apparate- und Behälterprojekte, bevor Werkzeuge und Serienfertigung beauftragt werden.

Nachbearbeitung & Veredelung

Spanende Bearbeitung, Elektropolitur und dokumentierte Ra-Werte machen gedruckte Bauteile prozess- und GMP-tauglich.

Druckbare und geschweißte Werkstoffe im Verbund

Werkstoffe & Oberflächen

1.4404 (AISI 316L)

Austenitischer Edelstahl mit guter Korrosionsbeständigkeit und breiter industrieller Einsetzbarkeit. 1.4404 eignet sich für viele Behälterlösungen in Pharma, Kosmetik, Chemie und angrenzenden hygienischen Anwendungen.

1.4435 (AISI 316L)

Hochwertiger austenitischer Edelstahl mit erhöhtem Molybdängehalt und niedrigem Ferritanteil. 1.4435 wird häufig für anspruchsvolle produktberührende Anwendungen eingesetzt, bei denen Reinigbarkeit, Oberflächenqualität und Beständigkeit besonders wichtig sind.

1.4571 (AISI 316Ti)

Titanstabilisierter Edelstahl für Anwendungen mit erhöhter thermischer oder chemischer Beanspruchung. 1.4571 kann je nach Medium und Prozessumgebung eine geeignete Werkstoffoption für robuste Behälter sein.

2.4602 Hastelloy C22

Für besonders korrosive, aggressive oder anspruchsvolle Medien können je nach Spezifikation Sonderwerkstoffe wie Hastelloy C22 eingesetzt werden

Sonderwerkstoffe

Wir verarbeiten auch andere Werkstoffe. Die Auswahl erfolgt projektbezogen anhand von Medium, Reinigungschemie und Prozessanforderung

Unser Whitepaper zum OGF-Verfahren

Effizienzsteigerung durch minimale Anhaftung

Whitepaper OGF Titel

Einfach E-Mail absenden und Download-Link erhalten

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BOLZ INTEC fertigt für über 2.000 Kunden in 48 Ländern

Warum Sie additive Komponenten von uns beziehen sollten

Tradition & Innovation seit 1919

BOLZ INTEC ist der Spezialist für die Anfertigung von Edelstahlfässern, Druckbehältern, Rührwerksbehältern, Transportbehältern und Transfersystemen für hygienesensible Branchen.

Hohe Wertschöpfungstiefe

BOLZ INTEC hat sich ausgesprochene Expertise in der Bearbeitung nichtrostender Edelstähle und Sonderwerkstoffe, wie Hastelloy, angeeignet. Kombiniert mit den Fähigkeiten und Fertigkeiten unseres Teams, ermöglicht dies ein Höchstmaß an Fertigungstiefe. Sämtliche Produktionsschritte werden im Haus vollzogen. Deshalb ist BOLZ INTEC in der Lage, überaus flexibel auf Lieferterminwünsche von Kunden zu reagieren und einzigartige Qualität zu gewährleisten.

Kundenspezifische Lösungen

Unsere Konstruktion konzipiert, plant und entwickelt praxisnah Produkte nach den Anforderungen unserer Kunden. Dazu gehören z.B. Behälter für pastöse Stoffe oder Flüssigkeiten, Transportbehälter für UN-Gefahrgüter, Kannen zur Lagerung und zum Transfer von Wirkstoffen, Absaughauben zur staubfreien Containerbeschickung und vieles mehr.

Einzelanfertigung & Kleinserien

BOLZ INTEC fertigt auch Einzelanfertigungen und Kleinserien.

Maschinen für perfekte Oberflächen

Im Maschinenpark von BOLZ INTEC ist nichts von der Stange. Von der Tiefziehpresse bis hin zur Elektropolieranlage, arbeiten wir mit Spezialmaschinen, die nach unseren eigenen Spezifikationen entstanden sind, um höchste Ansprüche an Qualität und Präzision zu erfüllen.

Rückverfolgbarkeit & Reproduzierbarkeit

Das QM-System von BOLZ INTEC und unsere intensiven Prüfverfahren sichern die konsistente Qualität der von BOLZ INTEC gefertigten Edelstahloberflächen. Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag für die Rückverfolgbarkeit von Produkten in kritischen Branchen. 

Vertrauen & Sicherheit

Unser Streben nach perfekter Qualität, modernste Fertigungsmethoden, aber auch handwerkliches Können und Know-how sind die Grundlage für die überlegene BOLZ INTEC Qualität, die Sicherheit und Zuverlässigkeit für unsere Kunden bedeutet. So ist es nicht verwunderlich, dass 80% unserer Kunden in den letzten 10 Jahren jährlich nachbestellt haben.

Umfangreiche Zertifizierung

Unsere Qualität lassen wir uns regelmäßig extern zertifizieren: DIN 9001:2015, DIN EN ISO 3834-2:2006-03, DIN EN ISO 115085-2/CL1. Wir sind Fachbetrieb nach WHG §19/1 und führen Verfahrensprüfungen nach DIN EN ISO 15614-1, Bedienerprüfungen nach DIN EN 1418 durch. BOLZ INTEC erfüllt die Druckgeräterichtlinie-2014-68-EU/AD-2000 HPO und beschäftigt Intern. Schweißfachingenieure (DVS/IIW 1170).

Wie BOLZ INTEC Behälter entwickelt & fertigt

Von der Anfrage zur individuellen Behälterlösung

1

Technische Klärung
Zuerst die Analyse Ihrer Anwendung: Medium, Viskosität, Volumen, Prozessziel, Reinigungs-Anforderung, Einbausituation und spezifische Vorgaben der Branche. Dabei wird geklärt, welche Funktion der Ihre Behälterlösung übernehmen soll – etwa Mischen, Homogenisieren, Suspendieren, Temperieren oder kontrolliertes Bewegen.

2

Auslegung & Spezifikation
Auf Basis der technischen Anforderungen entwickelt BOLZ INTEC eine Behälterlösung, die zu Prozess, Medium und Anlage passt. Dabei werden Behältergeometrie, Rührwerksintegration, Anschlüsse, Deckel, Dichtungen, Befüllung, Entleerung, Reinigung und mögliche Sonderfunktionen projektspezifisch berücksichtigt.

3

Werkstoff- & Oberflächeauswahl
Die Auswahl von Werkstoff und Oberfläche ist ein zentraler Schritt bei Ihre Behälterlösungn. Je nach Medium, Reinigungschemie und Prozessumgebung kommen hochwertige Edelstähle, Sonderwerkstoffe, geschliffene Oberflächen, elektropolierte Ausführungen oder das Optimized Grind Finishing® zum Einsatz.

4

Fertigung nach Spezifikation
BOLZ INTEC fertigt Ihre Behälterlösung individuell nach abgestimmter Spezifikation. Die Fertigung ist auf anspruchsvolle industrielle Anwendungen ausgelegt, bei denen präzise Edelstahlverarbeitung, saubere Schweißtechnik, hygienegerechte Ausführung & dauerhafte Qualität entscheiden.

5

Prüfung & Dokumentation
Je nach Projekt können relevante Nachweise, Prüfungen und Dokumentationen bereitgestellt werden. So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für Qualitätssicherung, interne Freigabeprozesse und den Einsatz in anspruchsvollen Produktionsumgebungen.

BOLZ INTEC im Dialog

Unser Projektteam freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme & Beratung

Haben Sie ein Bauteil, das klassisch nicht oder nur teuer fertigbar ist – oder ein Ersatzteil ohne Lieferanten?

Sprechen Sie mit unserer Konstruktion über Geometrie, Werkstoff und Stückzahl – wir sagen ehrlich, ob Druck oder klassische Fertigung der wirtschaftlichere Weg ist.

Häufig gestellte Fragen an BOLZ INTEC zum 3D-Druck in Edelstahl

Sie fragen, wir antworten

Für den Behälterbau vor allem 316L (1.4404) mit Dichten über 99,5 % und Kennwerten auf Walzmaterial-Niveau. Daneben sind unter anderem 17-4PH und Nickelbasislegierungen verfügbar – die Auswahl richtet sich nach Medium und Anwendung.

Technisch in Grenzen, wirtschaftlich selten sinnvoll: Der geschweißte Behälterkörper ist klar überlegen, und drucktragende additive Teile erfordern eine Einzelfallqualifizierung mit der benannten Stelle. Realistisch sind gedruckte Komponenten im konventionell gefertigten Behälter.

Erst nach Veredelung: Die as-built-Rauheit von Ra 6–15 µm liegt weit über Hygieneanforderungen. Mit mechanischer Bearbeitung und Elektropolitur erreichen gedruckte 316L-Bauteile dokumentierte Ra-Werte für Pharma- und Kosmetikprozesse.

Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsbewertung, Konstruktion beziehungsweise Datenaufbereitung, Druck über qualifizierte Partner, anschließend Nachbearbeitung, Oberflächenveredelung, Prüfung und Dokumentation im eigenen Haus – inklusive Integration in die Behälterlösung.

Maßgeblich sind Bauvolumen, Werkstoff, Nachbearbeitungsumfang und Dokumentationstiefe. Bei komplexen Einzelteilen unterbietet der Druck die klassische Fertigung häufig deutlich – bei einfachen Geometrien ist er teurer. Wir kalkulieren beide Wege transparent.

Ja. Extern gedruckte Bauteile bearbeiten und veredeln wir als Dienstleistung – vom Verschleifen über die Elektropolitur bis zum dokumentierten Ra-Messprotokoll.

Sie haben Fragen zu additiv gefertigten Komponenten für Ihren Behälter?

Ob erste technische Klärung, konkrete Spezifikation oder individuelle Anfrage: Wir unterstützen Sie bei der Auslegung Ihres Behälters passend zu Medium, Prozess & Produktionsumgebung.

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